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Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen

 Auf dem Feld sollen Weizen und Unkraut solange nebeneinander stehen, bis die Ernte im Sterben eingebracht wird (MT 13). Kraut und Unkraut, Gutes und Schlechtes in dir, können im Leben, in der Wachstumsphase schwer voneinander getrennt werden, ohne dass Gutes aus Versehen beschädigt wird. Das Gute in euch, der Weizen, ist so wertvoll, dass eher das Unkraut toleriert wird, als dass eine Weizenähre zu viel ausgerissen werde. Das Gute in dir und deinem Feld, ihr werdet am Todestage in die Scheune Gottes eingebracht. Der Rest wird verworfen, erst dann.

Gleichnis vom Sämann

Der Sämann wirft Samenkörner mal auf steinigen, mal auf fruchtbaren Boden. Acker und Korn müssen sich gemeinsam Mühe geben das Korn wachsen zu lassen. Dieses Gleichnisses erläutert warum Jesus in Gleichnissen spricht (MK4). Man müsse in der Zeit seiner Abwesenheit ernsthaft nachdenken, um Anteil am Gottesreich zu gewinnen. Der Erfolg der Bemühung ist nicht leicht, oftmals ist der Boden steinig. Wäre die Wahrheit einfach geschenkt, würde sie auch an die Falschen gehen, die sich nicht um eine Auslegung bemühen wollen. Jeder legt Gleichnisse auf Neue aus, so wie jede Ähre selbst wächst. Du lieferst die Erde für Gottes Wort. Gemeinsam wächst etwas heran, das weder du alleine noch das Wort alleine ist. So kann etwas in die Scheune Gottes gelangen, wenn du stirbst.