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Allegorie vom Felsen als Fundament

Das auf einem Felsen gebaute Haus trotzt Starkregen und Stürmen, während das auf Sand gebaute Haus im Unwetter zusammenbricht (Mt 7,24-27). Es trotzt, wenn es auf der Wahrheit, dass Jesus der Christus ist entspricht, Problemen im Leben des Menschen und der Apokalypse seines Todes. Der Mensch haust in seinen Gedanken. Das Gedankenhaus, wenn mit einem Fundament im rechten Untergrund errichtet, kann dauerhaft bewohnt werden, bis ins Sterben hinein. Warum? Weil das Fundament das Leben verändert. Das Haus steht an einem Ort im Denken, der nahe an der Wahrheit liegt. Das verändert das Leben. Im Haus ist der Mensch geschützt und kann Gäste empfangen. Der innere Jesus kann darin geboren werden und dauerhaft leben. Haus und Bewohner können zum Tempel werden, so als ob das Haus auf einem heiligen Berg gebaut wurde. Wer hier gebaut hat, ist verwandelt in jemanden, dessen Handeln ein Gottesdienst ist.

Gleichnis vom Turmbau und Kriegführen

 Der Grundbesitzer, der einen Turm baut, und der König, der Krieg führt, sind vom Scheitern bedroht (Lk 14,28-32). Das Scheitern dieser äußerlichen und moral-fernen Hanglungen wird geradezu herbeigeredet. Es sein lassen wäre angebracht. Es nützt dir am Ende nichts.

Sinnbild Berg

 "Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf dem Berge liegt, nicht verborgen sein." (Mt 5,14) Auf einem großen Felsen liegt die gemeinschaftliche Verheißung, nahe dem Licht und der Unverborgenheit. Es zählt nicht, von welcher Vergangenheit her wir aufsteigen, es zieht uns alle, Betrüger, Zöllner und Huren, derselbe Gipfel an, die Zweckursachen Gott, Freiheit, Unsterblichkeit. Die Wege mögen verschieden sein, das Ziel ist gleich und gemeinsam, sobald wir uns in die Richtung der Bergstadt wenden. Wir leuchten uns mit unserem Geist und dem Licht unserer Vernunft den Weg.